Seite wird geladen...
Hinweis: Klickt auf das
-Icon, um das jeweilige Foto der Preisverleihung zu sehen!
Anni Frauendorfer Das Bild zeigt einen der vielen Kiesweiher bei uns in der Nähe. Man sieht gut, wie das türkise Wasser an das helle, aufgewühlte Abbaugelände stößt. Die Spuren der großen Maschinen und der ganze abgetragene Boden zeigen deutlich, wie stark der Mensch die Natur verändert und beeinflusst. In unserer Gegend gibt es sehr viele Weiher und Seen, deshalb nennt man sie auch das Oberpfälzer Seenland. Für mich war der Tag etwas Besonderes, weil ich zum ersten Mal die Drohne meines Papas fliegen durfte - natürlich unter seiner Aufsicht.
Leo Brenner Diese Zwergfledermaus wurde nach einem Katzenangriff gerettet. Da sie Bissverletzungen und durchlöcherte Flügel hatte, wurde sie von uns mehrere Wochen lang gepäppelt und gefüttert. Als sie wieder stabil war, kam sie dann in eine Fledermausauffangstation zur Überwinterung.
Gustav Wörle Als ich gemeinsam mit meiner Familie auf dem Weg in den Stadtpark war, entdeckte ich eine Gottesanbeterin, die sich unter der Glasscheibe einer Anzeigetafel mitten in der Stadt versteckt hatte. Zuerst konnte ich meinen Augen nicht trauen: eine Gottesanbeterin? Hier? Gewöhnlich leben diese Insekten nämlich in Sträuchern, am Waldrand oder in trockenen Wiesen. Ich holte also schnell meine Kamera samt Weitwinkelobjektiv aus dem Rucksack und experimentierte mit längeren Verschlusszeiten, um die vorbeilaufenden und skeptisch schauenden Menschen verwischt darzustellen. Ich habe mich sehr über diese Begegnung gefreut. Direkt vor unserer Haustür wartet die Natur, man muss nur genau hinschauen!
Antonia Kaiser Ich bin am Inn entlang gegangen, plötzlich sehe ich, dass sich im Schlamm etwas bewegt. Ich entdecke wurmartige Tiere, die sich dort schlängeln. Ich dachte an kleine Aale oder Neunaugen, habe dann gegoogelt und herausgefunden, dass es sich um kleine Aale handelt. Ich habe dieses Foto ausgewählt, weil ich nie gedacht hätte, dass ich kleine Aale einfach so „vor meiner Haustür“ in der Stadt antreffen kann.
Florian Lahr Durch die Fensterscheibe des Wintergartens meiner Großeltern beobachtete ich die Vögel beim Futterhaus. Dieser Gimpel holte sich immer wieder Körner oder badete im Teich. Dabei betrachtete er sich im Wasser. Diese hübsche Steinfigur wählte er als Sitzfläche, vermutlich weil sie ihm einen guten Überblick gewährte. Er flog sie immer wieder an.
Raphael Christoph Das Bild entstand bei der vorsichtigen Beobachtung von Waldameisen und dem Spiel mit Licht. An einem Nachmittag beobachtete ich fasziniert das Treiben der Ameisen. Ihre Bewegungen und Reaktionen waren wie ein Theaterstück. Dabei entstand eine Kommunikation zwischen mir und den Ameisen, die auf meinen Finger reagierten. Für das Bild setzte ich einen Blitz ein.
Xaver ZImmermann Zwischen Licht und Gefahr – ihr Lauf erzählt von Angst, unserer Verantwortung und der zerbrechlichen Wildnis. Dies war eines der spontansten Bilder, die ich jemals gemacht habe. Als ich am Abend spazieren war, lief mir dieses Reh quasi direkt vor die Kamera, und ich konnte den Moment der Flucht perfekt einfangen. Für mich war es eine Metapher dafür, wie Tiere vor uns flüchten – und welche Verantwortung wir tragen, sie zu schützen. Ein perfekter, bedeutungsvoller Moment.
Lennart Straßberger Dieser Schnappschuss entstand von einem McDonalds-Parkplatz aus. Ich entdeckte das Storchennest beim Vorbeifahren auf der Autobahn, woraufhin wir die nächste Ausfahrt nahmen, um die Störche zu fotografieren. Dieses Bild zeigt, wie anpassungsfähig einige Kulturfolger mittlerweile sind, zumal die Tiere trotz Abwehrstacheln dort brüten.
Am Ostersonntag traf ich diesen Uhu, wie er mit seinem Besitzer an der Isar spazieren ging. Es ist faszinierend, wie der Mensch sich so einen imposanten Wildvogel zunutze macht. Auch wenn der eigentlich nachtaktive Vogel heutzutage nicht mehr für die Jagd verwendet wird, wird er immer noch von Falknern gehalten.
Die Aufnahme zeigt einen Bovisten beim Sporenausbruch, aufgenommen bei Nacht. Das von der Taschenlampe einfallende Licht bricht sich in den tanzenden Sporen. Bei uns im Wald experimentierte ich mit Blitz und Taschenlampe, um den Sporenausbruch von Bovisten in Szene zu setzen.
Eigentlich war ich abends auf einer Brücke, um mit Langzeitbelichtungen die Lichtspuren der vorbeifahrenden Autos zu fotografieren. Jedoch ist mir irgendwann diese kleine Spinne aufgefallen, die zwischen zwei Geländerstäben hing und ich habe versucht. sie vor den Bokeh-Kreisen der Autoscheinwerfer aufzunehmen.
Bereits seit mehreren Jahren beobachte ich das Haubentaucherpaar, welches jedes Jahr erfolgreich am Olchinger See brütet. Letztes Jahr entschieden sich die Eltern, nach einer nicht besonders erfolgreichen ersten Brut mit nur einem überlebenden Jungen, noch ein weiteres Mal zu brüten. Um die Kleinen ungestört zu fotografieren, ging ich morgens zum Sonnenaufgang an den See. Während ich mehrere Stunden mit der Kamera am See saß, konnte ich ein interessantes Verhalten beobachten. Das ältere Jungtier half bei der Aufzucht und fütterte die Jungen immer wieder mit Federn, was deren Magen schützen soll.
Hausrotschwänze sind klassische Kulturfolger. Früher war der „Vogel des Jahres 2025“ fast ausschließlich im Gebirge anzutreffen, doch als Nischenbrüter ziehen die meisten Hausrotschwänze ihre Jungen inzwischen an menschlichen Gebäuden groß. Auch das Weibchen auf meinem Bild war stolze Mutter von vier Jungvögeln und hatte jede Menge damit zu tun, deren hungrige Schnäbel zu stopfen.
Zu den Preisträgern in der Kategorie A:
Kategorie A